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Unser Weidenröschenkraut (kleinblütig).

Das Weidenröschen mit seinen zart hellrosa bis purpurnen Blüten ist trotz seiner Wuchshöhe von circa 100 cm recht unscheinbar. Dabei wächst das weit verbreitete und auch in unseren Gefilden heimische Kraut fast überall. Es hat über die Jahre an Bekanntheit verloren, doch früher war es, bildlich gesprochen, in aller Munde, wenn auch nicht unter dem Namen Weidenröschen. Man nannte es Feuerkraut oder Trümmerblume, da es durch seine robuste Art und den schnellen Wuchs nach Katastrophen wie Waldbränden oder auf Trümmerfeldern zerstörter Städte häufig als erstes wieder erblühte. Aber auch Mythen hafteten dem Weidenröschen an. Durch sein häufiges Vorkommen in der unmittelbaren Nähe von Häusern wurde ihm lange eine schützende Wirkung vor Blitzen nachgesagt.
Mit diesem vor Stärke und Widerstandskraft geradezu überquellenden Hintergrund ist es kein Wunder, dass das Weidenröschen in Russland als Männertee gilt, wobei der Tee selbstverständlich für jeden gedacht ist.
Es ist jedoch zu erwähnen, dass unser Weidenröschenkraut vor allem bei Männern beliebt ist.
Mit seinem krautig-würzigen Duft erinnert der Tee sanft an die ländlichen Regionen, in denen das Weidenröschen heute zu finden ist und zwischen Juni und September blüht. Er wird mit kochendem Wasser übergossen und nach einer Ziehzeit von mindestens 6 Minuten erhält man einen charakterstarken Tee mit leicht bitterer Note.

Schon gewusst?

Ist Ihnen Weidenröschenkrauttee zu bitter? Mischen Sie ihn einfach mit ein bisschen Fruchtsaft. Das gibt dem Tee einen milderen Geschmack.

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