Die Salbeiblatt-Ernte hat begonnen

Seit 108 Jahren bauen wir in Freital Salbei an. Als einziges Unternehmen weltweit verarbeiten wir außerdem Blüten und Wurzeln der Pflanze. Der Schwerpunkt aber liegt auf den Salbeiblättern, die nach einem aufwendigen Trocknungsprozess als Salbeitee in verschiedenen Packungsgrößen ihre Reise zu den Apotheken antreten und direkt hier im Shop gekauft werden können.

Die Ernte der Salbeiblätter begann dieses Jahr etwa 14 Tage früher als gewöhnlich und wird sich voraussichtlich über sechs Wochen erstrecken. Wie viele Tonnen Salbeitee am Ende für die Teeproduktion zur Verfügung stehen, ist noch schwer abzuschätzen, denn der geringe Niederschlag der letzten Monate führte nicht nur zum zeitigeren Erntebeginn, sondern auch zum schwächeren Wuchs der Blätter.

„Wir haben pro Zeile etwa ein Viertel weniger Aufwuchs“, erklärt Daniel Lehmann, einer unserer Feldbauern. „Das bedeutet auch, dass wir mit der Erntemaschine länger unterwegs sind, um die Menge von 4 Tonnen Frischtee zu schneiden, die wir für eine komplette Beladung der Trockenbänder pro Tag benötigen. “

Auf unseren rund 40 Hektar bewirtschaftetem Ackerland bauen wir unsere mehrjährige Salbei immer im Wechsel mit Zwischenfrüchten wie Luzerne und Getreide an, um den Boden zu regenerieren. Momentan stehen rund zwölf Hektar unter Salbei. Abzüglich der Flächen mit Salbei-Neusaat und der Flächen, die für die Salbeiblüten-Ernte vorgesehen waren, verbleiben rund zehn Hektar für die Teeproduktion. Fällt in Juli und August ausreichend Niederschlag, könnte das zu einem neuen Wachstumsschub für die Salbei führen und ein zweiter Schnitt der Salbeiblätter wäre denkbar.

Vor dem Schnitt der Salbeiblätter investieren unsere Feldbauern viel Zeit und Muskelkraft in die Pflege der Bestände, die durch sorgfältige Handarbeit von Beikräutern freigehalten werden müssen. Hierbei erhalten sie oft emsige Unterstützung von Schülern und Studenten, die sich in den Ferien etwas dazuverdienen möchten. Wer auch an einem Ferienjob auf unserem Salbeifeld Interesse hat, kann sich gern melden.

„Unsere Feldbauern sind sehr erfahren und haben schon viele verschiedene Wetterlagen erlebt“, erklärt Vorstand Joachim Günther. „Das letzte Jahr war ja eher feucht und hatte uns Unmengen von Unkraut beschert, jetzt haben wir mit der Trockenheit zu kämpfen. Schwankungen gleichen wir durch kluges Bestandsmanagement aus – der Salbeitee wird nicht knapp werden. Und was das Unternehmen insgesamt betrifft, so hat es sich bewährt, dass wir sehr verschiedene Produkte und Standbeine haben.“

Sie wollen mehr über unseren Salbeianbau erfahren? Dann lesen Sie hier alles über unsere Salbei im Anbaujahr.

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